Die NABU-Biotope

Kleinode in der Landschaft

Unsere Schutzgebiete im Detail

Die NABU Wiese

Die Wiese an der Wolfskammer wurde dem NABU 2015 geschenkt. Durch den Rückschnitt der umgebenden Hecken soll die Wiese wieder mehr Licht erhalten, damit sich eine reiche Vielfalt an Wiesenpflanzen hier wieder wohlfühlt. Die Gebüschränder bieten eine Heimat für zahlreiche Vögel. 

Streuobststreifen Hagen

Der städtische Wegrandstreifen mit alten Obstbäumen wurde im Frühjahr 2016 im Rahmen des Projektes "bunte Meter für Deutschland" vom Nabu vor der Verbuschung befreit. Ziel ist es neben der verbliebenen Hecke die alten Obstbäume zu erhalten und eine artenreiche Wiese zu gewinnen.

Wiese "An der Hakelt"

Am Ortsrand von Holzhausen pflegt der NABU seit vielen Jahren einen Halbtrockenrasen. In sonniger Lage hat sich hier auf einem alten Deponiegelände eine vielfältige Pflanzengeselschaft entwickelt. Inzwischen wird die Fläche von Schafen beweidet, um eine erneute Verbuschung zu verhindern.


Weitere Streuobstwiesen in der Pflege:

In Absprache mit den Eigentümern unterstützen wir bei Baumschnitt und Wiesenmahd auf den Streuobstwiesen
"Stolle" in Osten von Thal (einer über 60 Jahre alten ApfelStOW)
"Strohmeyers Wiese" im Wilhelmstal (Anfang der 90ger angelegte ehemalige gemischte Obstplantage)
"Stiller Winkel" ebenfalls im Wilhelmstal (ebenfalls in den 90gern von der Forst angelegt)
"Kleinenberger Grillhütte" (Anfang der 90ger angelegte gemischte StOW in Kleinenberg

 

 

Bäume pflanzen auf der Streuobstwiese

 

Am Samstag, 24. Oktober 2020 hat der Nabu Bad Pyrmont in Zusammenarbeit mit der Interessens-

gemeinschaft Kleinenberg auf der Kleinenberger Streuobstwiese 6 Bäume gepflanzt. Diese jungen Hochstämme wurden von der Stadt Bad Pyrmont gestiftet. 

 

Bei regnerischem Wetter haben 13 engagierte NaturschützerInnen Apfelbäume, Kirsch- und 

Zwetschgenbäume eingepflanzt. Es handelt sich bei den Pflanzen keineswegs um gängige Formate. Es soll hingegen die Artenvielfalt gefördert werden. Auf Streuobstwiesen gibt es eine sehr große Artenvielfalt, die unbedingt erhalten bleiben sollte. Diese Artenvielfalt wird nun noch erweitert. Der Nabu und die Interessensgemeinschaft haben alte Apfelsorten wie den Bohnapfel, auch Rheinischer Bohnapfel genannt, sowie die alte Kulturapfelsorte Jakob 

Lebel geflanzt, die bereits 200 Jahre alt ist und ursprünglich aus Frankreich stammt. Durch die industrialisierte Landwirtschaft ging die Zahl der Streuobstwiesen merklich zurück, da industrielle Produktionsmethoden wesentlich lukrativer waren. Heute finden sich in deutschen Supermärkten lediglich 5-6 Apfelsorten. Man geht davon aus, dass in den 

verschiedenen Nutzgärten rund 1.600 bis 2.000 Apfelsorten angebaut werden (Plantopedia.de). Weltweit gibt es laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ca.  20-30.000 Apfelsorten (Plantopedia.de). 

 

Text: B.M. Wengler

 

 

Wiesen Oberer Bergkurpark mit Clubhaus und Streuobstwiese:

Die 2017 vom Nabu neu angelegte StOW im oberen Teil des Apfelweges östlich der Bombergallee zeigt 13 Hochstämme auf einer artenreichen Wiese.
Beweidet wird sie durch die Schafe von Dirk Steinmeyer.
Die unteren Wiesen werden durch Abtrag des Schnittgutes und Anlage von Blühstreifen kräuterreich gepflegt.