Projekt Gartenrotschwanz

Ein Zuhause für den Spätheimkehrer

Bei der Kontrolle der Nisthöhlen lernen schon die Kleinsten etwas über die Natur
Bei der Kontrolle der Nisthöhlen lernen schon die Kleinsten etwas über die Natur

Der Gartenrotschwanz gehört zu den einst häufigen Vögeln in den Gärten der Dörfer. Inzwischen ist er selten geworden. Das hängt mit dem Verlust seiner Lebensbereiche zusammen. Waren die meisten Dörfer früher von Gärten und Obstbaumwiesen umzogen, so sind diese Bereiche heute selten geworden. Der Gartenrotschwanz braucht diese strukturreichen Areale, um dort Futter und Nistmöglichkeiten zu finden.

Ein Gartenrotschwanzmännchen im Paarungskleid. Vom sehr viel häufigeren Hausrotschwanz unterscheidet er sich durch die rotbraune Brust
Ein Gartenrotschwanzmännchen im Paarungskleid. Vom sehr viel häufigeren Hausrotschwanz unterscheidet er sich durch die rotbraune Brust

Zusätzlich verbringt er den Winter in Afrika und kommt erst spät in seine Deutschen Brutreviere zurück. Die meisten geeigneten Nistplätze sind dann schon von anderen Vögeln belegt. 

 

Deshalb betreut der NABU Bad Pyrmont auf mehreren alten Streuobstwiesen um Bad Pyrmont Nistkästen für den Gartenrotschwanz.

 

Die Kästen werden im späten Winter abgehängt und erst dann gereinigt an ihre Plätze zurück gebracht, wenn die meistern anderen Vogelarten bereits brüten und der Gartenrotschwanz zurück kehrt.

 

Um unsere Arbeit zu verbessern sind wir an allen Beobachtungen vom Gartenrotschwanz  sehr interessiert.